Woraus besteht eigentlich Wein?

Wein hatte über viele viele Jahre etwas Mystisches. Er war der Begleiter der Menschen in allen Lebenslagen - er erheiterte, er tröstete, er heilte und nährte die Menschen.

Der Weinanbau durch Menschenhand lässt sich auf ca. 5.000 v. Chr. im Südkaukasus (heute Georgien) sowie im Sumer (heute südlicher Irak) nachweisen. Seither begleitet der Wein den Menschen durch die Geschichte.

Mit dem technischen Fortschritt war es der Wissenschaft natürlich irgendwann möglich den Mythos des Weines zu entschlüsseln. Endlich!

Doch was wurde gefunden? Nichts Übernatürliches, nichts Neues - nur Bekanntes.

 

Ein durchgegorener Weißwein besteht in der Regel aus folgenden Inhalten:

  • 83 % Wasser
  • 12 % Alkohol
  • ungefähr 1% Glycerin
  • 1 % nicht vergärbarer Zucker
  • 0,8 % Säuren (bspw. Wein- und Äpfelsäure, Milchsäure, Bernsteinsäure)
  • 0,3% Mineralien (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphat, Natrium)
  • 0,25 % Aminosäuren, Proteine
  • 0,03 % Kohlendioxid
  • 0,02 % Tannine (Gerbstoffe) --> Im Rotwein erhöht
  • 0,001 % Aromastoffe (Ester, Aldehyde, Lactate)
  • 0,001 % Vitamine

 

Chemisch wurde also nichts Neues gefunden, aber einen kleinen Mythos hat der Wein für sich behalten. Bis heute ist ungeklärt und nicht nachvollziehbar wie sich hunderte von Aromen und Düften zu einem harmonischen Gesamtgebilde zusammenfügen und einen wunderbaren Wein bilden. Wie kommt es, dass gerade der Riesling Aromen von Zitrus, Apfel und Pfirsich hat und der Dornfelder ausgerechnet typische Kirsch- und Johannisbeer-Aromen in sich trägt? Es ist und bleibt ein Rätsel....

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