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        <name>Weinhaus Sturm - Weine von der Nahe</name>
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    <updated>2026-04-16T00:49:58+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wetrebengürtel</title>
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                                            Was bedeutet dies?
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Der Weinanbau befindet sich aufgrund des Klimas in der gemäßigten Zone der Erde. In Europa liegt diese im Bereich des ca. 40. und 50. Breitengrades. In Nordamerika liegt das Anbaugebiet zwischen dem 30. und 40. Breitengrad, genauso wie auf der Südhalbkugel.  
  Schaut man sich diesen Bereich an, so erkennt man schnell alle bedeutenden Weinanbaugebiete dieser Welt wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Übersee: Australien, Südafrika, Argentinien/Chile und die USA.  
  Die Weinrebe braucht ein gewisses Klima um sich wohl zu fühlen. Im Winter hält sie auch mal die -20°C aus, aber wesentlich empfindlicher reagiert sie bei den Spätfrösten gegen Ende April, Anfang Mai. Die Rebe steht dann schon &quot;im Saft&quot; und befindet sich im Austrieb. Geht es dann nochmals unter 0°C, so kann es zu empfindlichen Erfrierungen und zum Absterben der jungen Triebe kommen. Dies ist auch der Grund, warum der Wein in nur speziellen Gebieten in Deutschland angebaut wird. Klar ist es bspw. im   
  Raum Karlsruhe richtig schön warm, aber die Gefahr von Spätfrösten ist dort so immens hoch, sodass dort kein Wein angebaut wird.  
  Allzu große Hitze ist im Sommer nicht gerade förderlich, denn a) stellt die Pflanze dann die Photosynthese ein, um nicht auszutrocknen und b) kann dadurch der Zuckergehalt in der Beere zu hoch werden. Folglich wird der Wein später zu breit und alkohollastig, was vor allem jungen, filigranen Rieslingen das leben schwer macht.  
  Zudem wird durch große Hitze in der Reifephase zu viel Weinsäure in der Beere abgebaut, die später als Stilmittel im Wein fehlt.  
  Deutsche Wissenschaftler haben als Faustformel 1.600 Sonnenscheinstunden im Jahr genannt, damit Weinbau möglich ist. Allerdings ist dies auch nur ein Faktor, denn es kommt natürlich noch auf die Hanglage an. Diese kann die Energie der Sonne noch verstärken.  
  Bestes Beispiel ist hierfür das Anbaugebiet Mosel, welches ca. am Breitengrad 51 und damit am absoluten Grenzgebiet liegt. Durch die Hanglage und die teilweise vorhandenen Schieferböden kann viel Sonnenenergie aufgenommen und gespeichert werden, sodass auch dort die Weinrebe gut wächst und vollreife Trauben bringt. Diese Gebiete werden auch &quot;ökologische Nischen&quot; genannt.  
  Gleichbedeutend sind natürlich die Menge der Niederschläge und der Zeitpunkt, wann diese fallen. Im Jahresmittel sollten diese schon bei ca. 600 Liter liegen, wobei es natürlich sehr wichtig ist, dass zumindest ein kleiner Teil davon im Frühjahr während der Vegetation sowie im Sommer fällt, wenn die Rebe durch große Hitze auch mal in Trockenstress gerät.  
  Aufgrund des Klimawandels hat sich der Weinbau in den letzten 25 Jahren vermehrt in kühlere Zonen verlagert. Top-Weinlagen der 70er und 80er Jahre können heutzutage schon &quot;zu warm&quot; sein, sodass der Alkoholgehalt zu hoch und die Weinsäure leider zu niedrig ist.  
  Der weltweite Weinbau liegt derzeit zu 70% in Europa (davon 3,75 % in Deutschland) sowie 17% in Amerika, 5% in Asien/Australien, 4% in Neuseeland und 4% in Südafrika. Größtes Weinbauland ist Frankreich (19,26%) vor Italien (19,16%) und Spanien (14,02%).  
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                            <updated>2021-01-17T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie alt wird ein Rebstock?</title>
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                                            Alles über das Alter eines Rebstocks....
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                  Das ist wirklich eine der Fragen, die uns am häufigsten begegnet. Steht man als Laie vor einem Rebstock, so kann man dies nicht unbedingt abschätzen, denn ist der Stamm noch dünn, so geht man von einem jungen Stock aus. Ist es schon ein richtiger &quot;Knorze&quot;, so hat er schon das ein oder andere Jahr mitgemacht.  
  Weinreben können in der Tat 80 bis 100 Jahre (!) alt werden. In Rhodt (Pfalz) steht der älteste bekannte Weinberg in Deutschland, der mehr als 300 Jahre alt ist. Er wurde sogar urkundlich erstmals im Jahre 1194 erwähnt.  
  In Spanien finden sich auch noch Rebstöcke, die über 120 Jahre alt sind und damit sogar die Reblausplage überlegt haben, die Ende des 19. Jahrhunderts in ganz Europa fast alle Weinberge infizierte.  
  Unser ältester Weinberg ist mit 55 Jahren ein Silvaner in Roth (Straße hoch nach Wald-Erbach).  
  Im modernen Weinbau werden Weinberge in der Regel nach 20-25 Jahren erneuert. Dies hängt damit zusammen, dass der Ertrag des Rebstocks dann kontinuierlich abnimmt - er wird nun mal älter...  
 &amp;nbsp; Doch wenn der Ertrag abnimmt, so konzentrieren sich die Inhaltsstoffe in der Beere und dies ist genau der Punkt, was die &quot;Alten Reben&quot; so interessant macht. Alle Bestandteile werden bei weniger Ertrag konzentriert und ergeben ein dichteres und vielschichtigeres Aroma.  
  Die Weine werden komplexer und kräftiger und haben oftmals das &quot;gewisse Etwas&quot;, was junge Weinstöcke den Trauben noch nicht mitgeben.  
  Zwar nimmt der Ertrag des Weinbergs ab, die Arbeit für den Winzer intensiviert sich, aber letztendlich wird man am Ende des Jahres dafür belohnt! :-)  
  Dennoch wird irgendwann jeder Weinberg mal erneuert, sodass auch eine neue Generation mal wachsen darf.  
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                            <updated>2021-01-17T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie viel Innovation braucht der Wein?</title>
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                                            Innovation im Weinbau?
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                 Alljährlich beginnt mit dem Ende der Weinlese das rege Arbeiten in den Kellern der Winzer. Es gilt, die Qualität der Trauben über den Weinausbau bis hin zur Flasche zu erhalten. Für den Winzer heißt das – mit einer großen Aufmerksamkeit den Wein beobachten und mit einem gewissen Fingerspitzengefühl den Wein behandeln. 
 Doch längst hat auch die Industrie die Weinbranche für sich entdeckt und zieht mit vielenInnovationen in die Keller der Winzer ein. Sie vermittelt dem Winzer die neue Technik zu brauchen, denn der technologische Fortschritt würde sie sonst ins Hintertreffen geraten lassen. Und so wird seit einigen Jahren filtriert, flotiert und gekühlt so viel die Technik hergibt. Scheinbar gilt, je neuer die Technik und je öfter deren Anwendung, desto besser der Wein. Doch wie viel Innovation braucht der Wein? 
 Gerade Weißweine sind äußerst sensible Produkte! Werden sie zu sehr strapaziert, so werden sie leer und platt, ganz zu schweigen von nicht mehr vorhandenen Aromen. Der Wein wird ausdruckslos und langweilig für den Genießer. Rotweine können aufgrund ihrer größeren Fülle etwas mehr Strapazen ertragen, allerdings leidet auch deren Qualität. 
 Doch warum findet die Technik so großen Gefallen bei den Winzern? Volker Schneider, weltweit anerkannter Oenologe aus Bingen am Rhein, erklärt es sich folgendermaßen: Sie (die technischen Geräte) leisten einen Beitrag zur Normierung der Qualität, reduzieren den Zufall und vermitteln dem Anwender ein Gefühl der Sicherheit. Letzteres wird dem Winzer von der Industrie besonders vermittelt, denn mit deren Geräten und Behandlungsmitteln kann bei der Weinbereitung nichts mehr schief gehen und der Winzer kann sicher sein, dass die Weine jedes Jahrgangs eine super Qualität haben werden. Eine ständige Behandlung des Weines wird zu oft zum Selbstzweck und zur Beruhigung des Gewissens. Dass es sich bei Wein um ein Naturprodukt handelt, ist dabei wohl so manchem aus dem Sinn gekommen. 
 Gerade große Kellereien greifen leider frühzeitig technisch in die Entwicklung des Weines ein und lassen oftmals keinerlei individuelle Entfaltung der Weine zu. Vor allem hier treffen die Aussagen von Herr Schneider Normierung der Qualität und reduzieren des Zufalls exakt zu. Einzelhandel und Discounter wollen gleichbleibende Weine in Hinblick auf Geschmack &amp;amp; Qualität und formen dadurch fast schon einen Standard-Wein, den der Verbraucher zu trinken hat. Gerade im Spitzenbereich erhält die Qualität der Traube bzw. deren Qualitätserhalt eine vielfach größere Bedeutung als die Anwendung der neusten und innovativsten Technik, die die Industrie entwickelt hat, wenngleich diese auch den Arbeitsaufwand und den -zeitbedarf reduziert haben. Aus diesem Gesichtspunkt verfolgen auch wir den Gesichtspunkt der minimalen Weinbehandlung, denn so sorgt jeder Jahrgang wieder für neue Überraschungen, neuen Weintypen und neuen Geschmackserlebnissen, die wir Ihnen nicht durch zu übermäßigen Einsatz von technischen Geräten vorenthalten wollen. 
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                            <updated>2021-01-17T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Woraus besteht eigentlich Wein?</title>
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                                            Alle Infos kurz und knapp über die Bestandteile von Wein!
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                  Wein hatte über viele viele Jahre etwas Mystisches. Er war der Begleiter der Menschen in allen Lebenslagen - er erheiterte, er tröstete, er heilte und nährte die Menschen.  
  Der Weinanbau durch Menschenhand lässt sich auf ca. 5.000 v. Chr. im Südkaukasus (heute Georgien) sowie im Sumer (heute südlicher Irak) nachweisen. Seither begleitet der Wein den Menschen durch die Geschichte.  
  Mit dem technischen Fortschritt war es der Wissenschaft natürlich irgendwann möglich den Mythos des Weines zu entschlüsseln. Endlich!  
  Doch was wurde gefunden? Nichts Übernatürliches, nichts Neues - nur Bekanntes.  
 &amp;nbsp; 
   Ein durchgegorener Weißwein besteht in der Regel aus folgenden Inhalten:   
 
  83 % Wasser  
  12 % Alkohol  
  ungefähr 1% Glycerin  
  1 % nicht vergärbarer Zucker  
  0,8 % Säuren (bspw. Wein- und Äpfelsäure, Milchsäure, Bernsteinsäure)  
  0,3% Mineralien (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphat, Natrium)  
  0,25 % Aminosäuren, Proteine  
  0,03 % Kohlendioxid  
  0,02 % Tannine (Gerbstoffe) --&amp;gt; Im Rotwein erhöht  
  0,001 % Aromastoffe (Ester, Aldehyde, Lactate)  
  0,001 % Vitamine  
 
 &amp;nbsp; 
  Chemisch wurde also nichts Neues gefunden, aber einen kleinen Mythos hat der Wein für sich behalten. Bis heute ist ungeklärt und nicht nachvollziehbar wie sich hunderte von Aromen und Düften zu einem harmonischen Gesamtgebilde zusammenfügen und einen wunderbaren Wein bilden. Wie kommt es, dass gerade der Riesling Aromen von Zitrus, Apfel und Pfirsich hat und der Dornfelder ausgerechnet typische Kirsch- und Johannisbeer-Aromen in sich trägt? Es ist und bleibt ein Rätsel....  
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                            <updated>2021-01-17T00:00:00+01:00</updated>
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